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Saturn nähert sich der untergehenden Sonne schnell und zieht während seines Abschiedes vom Abendhimmel an Venus oberhalb vorbei. Ihre Wege durchkreuzen sich. Venus hat schon den absteigenden Gang der Novembersonne.

Venus und Saturn, die herbstlichen Abendplaneten in der Waage

Die Tageslänge nimmt rasch ab. Die Sonne geht immer südlicher unter: am 1. September um 20.07 Uhr, am Ende des Monats schon eine gute Stunde früher. Venus befindet sich zurzeit des Sonnenuntergangs bei gestrecktem Arm nur eine Handbreit oberhalb der Bäume und Gebäude. Wenn auch der (süd)westliche Himmel dunkel wird, ist sie schon im Abendnebel verschwunden. Der Herbst ist für den Abendplaneten keine günstige Zeit, seinen Eigenglanz zu zeigen.

Der sogenannte erdennahe Planet befindet sich beim Sonnenuntergang viel weiter links als die Sonne, etwa vier Handbreit. Venus beschreibt einen südlicheren und tieferen Himmelsbogen, benimmt sich wie ein Vorbote der herbstlichen Sonne. Sie geht den ganzen Monat über eine gute Stunde nach der Sonne unter. Ihre Untergangsstellen verschieben sich so rasch Richtung Süden, wie die der Sonne. Venus hat einen ähnlich absteigenden Gang.
Auf den Bildern ist Venus jeweils zum gleichen Zeitpunkt eingezeichnet, sie steht um 20.22 Uhr immer tiefer am Himmel.

Ausgehend von den offiziellen Grenzlinien der Sternbilder ist Venus ab 18. September in der Waage, die Sonne wird hier erst am 31. Oktober ihren Eintritt haben. Saturn ist auch in der Waage, er erscheint im September höher als Venus, seine Position ist günstiger. Doch leuchtet Venus schon deutlich, wenn Saturn sich erst zart zeigt. Saturn zieht vom 16. bis 20. September mit großen Schritten an Venus vorbei. Ihre Wege kreuzen sich.

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